Gemeinschafts-Grundschule Am Reichenberg

Gestaltung der Schule als Lern- und Lebensraum

Schulgebäude

Bei der Raumgestaltung war tragender Gedanke, durch Farbgebung und gestalte-rische Elemente Funktionsbereiche zu schaffen, die den unterschiedlichen Bedürf-nissen von Kindern nach Ruhe, aktivem oder ruhigem Spiel gerecht werden sollen.

 

Wie auch im familiären zu Hause gibt es in der Schule verschiedene Räume mit verschiedenen Funktionen:

  • Klassenräume, in denen auch die Lernzeiten stattfinden
  • Nebenräume mit Rückzugsorten wie Sofas, Liegeecken, Puppenecke, Bauecken und Leseecke (ein Raum im Souterrain, zwei Räume im EG, ein Raum im 1. Stock), diese Räume werden sowohl nachmittags als auch vormittags von den Kindern genutzt
  • Essensräume / Mensa im Souterrain
  • Lehrerzimmer / Lehrerarbeitsraum mit Arbeitsplätzen

Klassenräume

In den Klassenräumen halten sich die Kinder die meiste Zeit des Tages auf.

Um den Bedürfnissen der Kinder gerecht zu werden und die Räume für sie attraktiv zu gestalten, wurden folgende Aspekte berücksichtigt:

 

  • Die Tische stehen in Gruppen zusammen, so dass die Kinder gemeinsam in Partner- oder Gruppenarbeit Themen erarbeiten, sich aber auch besser gegenseitig helfen können.
  • Die Kinder haben Eigentumsfächer, in die ein Großteil ihrer Materialien kommt, so dass sie stets mit einem leichten Ranzen nach Hause gehen.
  • Fest installierte Sitzkreise ermöglichen Unterrichtsgespräche genauso wie Klassenrat, Spiele oder Feiern.
  • In vielen Klassen gibt es Teppiche oder Kissen, die bei Bedarf von den Kindern ausgelegt werden und auf denen sie liegend lesen oder auch arbeiten können.
  • Viele Klassen nutzen die „OGS-Räume“ oder die Flure, um sich auch hierin zurückzuziehen und alleine oder in kleinen Gruppen zu arbeiten.
  • Jede Klasse ist mit mindestens zwei Laptops ausgestattet oder aber die Kinder können Computer in einem Nebenraum nutzen. Damit ist auch der Zugriff auf das Internet möglich. So kann der Computer in jeder Klasse als Werkzeug zur Informationsbeschaffung und als Trainingsgerät genutzt werden. Durch den Internetzugang besteht auch die Möglichkeit, das „Antolin-Programm“ zur Leseförderung zu nutzen.

Schulhof

In den Pausen ist es vor allem die Gestaltung des Schulhofes, die durch verschiedene Kletter- und Spielmöglichkeiten, aber auch durch Ruhezonen und Rückzugsmöglichkeiten den verschiedenen Bewegungsbedürfnissen der Kinder entgegenkommt.

 

Auf dem Schulhof befinden sich

  • eine Kletter- und Seillandschaft mit einer Rutsche und zwei kleinen Hütten
  • vier Turn- bzw. Reckstangen mit entsprechendem weichen Untergrund
  • eine Kletterwand mit weichem Untergrund
  • eine größere Hütte
  • zwei Bereiche zum Fußballspielen
  • ein Basketballkorb
  • zwei Tischtennisplatten unter der Pausenüberdachung
  • kleine Fahrzeuge, die nachmittags ausgeliehen werden können
  • ein alter, als Spielgeräteverleih umfunktionierter Bauwagen (Die Ausleihe wird von den Klassen in Eigenregie organisiert.)
  • verschiedene Sitzgelegenheiten.

In Regenpausen können sich die Kinder unter dem Pausendach aufhalten. Viele nutzen die Gelegenheit auf den Fluren zu spielen oder andere Klassen zu besuchen.