Gemeinschafts-Grundschule Am Reichenberg

Gestaltung der Schule als Lern- und Lebensraum

Schulgebäude

In unserer Schule beginnt das mit dem Eintritt in das Schulgebäude. Bereits im Jahr 2006 haben wir begonnen, mit professioneller Hilfe ein Farbkonzept für die Schule zu entwickeln. So wird die Eingangshalle von einer Regenbogendecke in sanften Farben überspannt, die den Kindern einen freundlichen und bunten, gleichsam entspannten Eintritt in den Schultag verschafft. In den Klassen setzt sich der Grundgedanke fort, dass aufeinander abgestimmte helle, pastellzarte Farben bei Kindern, Lehrerinnen und Mitarbeiterinnen ein wohltuendes Gefühl bewirken.

Bei der Raumgestaltung war tragender Gedanke, durch Farbgebung und gestalterische Elemente Funktionsbereiche zu schaffen, die den unterschiedlichen Bedürfnissen von Kindern nach Ruhe, aktivem oder ruhigem Spiel gerecht werden sollen.

 

Wie auch im familiären zu Hause gibt es in der Schule verschiedene Räume mit verschiedenen Funktionen:

  • Klassenräume, in denen die Lernzeiten stattfinden
  • Räume mit Rückzugsorten wie Sofas, Liegeecken, Puppenecke, Bauecken (ein Raum im Souterrain, zwei Räume im EG, ein Raum im 1. Stock), diese Räume werden sowohl nachmittags als auch vormittags von den Kindern genutzt
  • Computerraum
  • Mehrzweckraum, der je nach Bedarf mit besonders leichtem und beweglichem Mobiliar umgestellt werden kann
  • Essensräume / Mensa im Souterrain
  • Förderraum / Ruhe- und Entspannungsraum
  • Lehrerzimmer / Lehrerarbeitsraum mit 10 Arbeitsplätzen

 

Klassenräume

In den Klassenräumen halten sich die Kinder die meiste Zeit des Tages auf.

Um den Bedürfnissen der Kinder gerecht zu werden und die Räume für sie attraktiv zu gestalten, wurden folgende Aspekte berücksichtigt:

 

  • Die Tische stehen in Gruppen zusammen, so dass die Kinder gemeinsam in Partner- oder Gruppenarbeit Themen erarbeiten, sich aber auch besser gegenseitig helfen können.
  • Das Mobiliar ist der individuellen Körpergröße der Kinder anpassbar.
  • Es gibt Leseecken, Spiel- und Bauecken, insbesondere in der 1 / 2; die Regale mit Freiarbeitsmaterial sind gut zugänglich.
  • Die Kinder haben Eigentumsfächer, in die ein Großteil ihrer Materialien kommt, so dass sie stets mit einem leichten Ranzen nach Hause gehen.
  • Fest installierte Sitzkreise ermöglichen Unterrichtsgespräche genauso wie Klassenrat, Spiele oder Feiern.
  • In allen Klassen gibt es neben dem Waschbecken einen Kasten mit Sprudelwasser, der den Kindern frei zugänglich ist. Zwei Kinder übernehmen wöchentlich wechselnd den sogenannten Wasserdienst und holen beim Hausmeister für 3,- eine neue Wasserkiste.
  • In vielen Klassen gibt es Teppiche oder Kissen, die bei Bedarf von den Kindern ausgelegt werden und auf denen sie liegend lesen oder auch arbeiten können.
  • Viele Klassen nutzen die „OGS-Räume“ oder die Flure, um sich auch hierin zurückzuziehen und alleine oder in kleinen Gruppen zu arbeiten.
  • Jede Klasse ist mit mindestens zwei Laptops ausgestattet oder aber die Kinder können Computer in einem Nebenraum nutzen. Damit ist auch der Zugriff auf das Internet möglich. So kann der Computer in jeder Klasse als Werkzeug zur Informationsbeschaffung und als Trainingsgerät genutzt werden. Durch den Internetzugang besteht auch die Möglichkeit, das „Antolin-Programm“ zur Leseförderung zu nutzen.

 

Schulhof

In den Pausen ist es vor allem die Gestaltung des Schulhofes, die durch verschiedene Kletter- und Spielmöglichkeiten, aber auch durch Ruhezonen und Rückzugsmöglichkeiten den verschiedenen Bewegungsbedürfnissen der Kinder entgegenkommt. Die in gemeinsamer Aktion (d.h. durch tatkräftige Hilfe von Eltern, Lehrerinnen und Kindern) und durch Sponsoren und Förderverein finanzierte Umgestaltung des Schulhofs hat zu einer nachhaltig wirkenden Motivation der Kinder geführt, in den Pausen vielfältige Bewegungserfahrungen zu sammeln bzw. sich alleine oder mit Freundinnen und Freunden zurückzuziehen.

 

Auf dem Schulhof befinden sich

  • eine Kletter- und Seillandschaft mit einer Rutsche und zwei kleinen Hütten
  • vier neue Turn- bzw. Reckstangen mit entsprechendem weichen Untergrund
  • eine Kletterwand mit weichem Untergrund
  • eine größere Hütte
  • zwei Bereiche zum Fußballspielen (für die Klassen 1/2 und 3/4, die sich nach einem Plan abwechseln)
  • einen Basketballkorb
  • zwei Tischtennisplatten unter der Pausenüberdachung
  • Kettcars, die ausgeliehen werden können
  • ein alter, als Spielgeräteverleih umfunktionierter Bauwagen (Die Ausleihe wird von den Viertklässlern in Eigenregie organisiert.)
  • verschiedene Sitzgelegenheiten.

In Regenpausen können sich die Kinder unter dem Pausendach aufhalten. Viele nutzen die Gelegenheit auf den Fluren zu spielen oder andere Klassen zu besuchen.