Gemeinschafts-Grundschule Am Reichenberg

Gesundheitsförderung

Gesundheitsförderung in der GGS Am Reichenberg

Bildung und Gesundheit bedingen sich gegenseitig: Bildung ist eine wichtige Ressource für die Gesundheit sowie deren Entwicklung und Erhaltung. Im Umkehrschluss wirken sich gesundheitsförderliche Programme in der Schule positiv auf das Schul- und Klassenklima und damit auch auf die Lernbereitschaft und Lernfähigkeit der Kinder aus. Die Qualität von Bildung und Erziehung ist eng mit der Gesundheit und dem Wohlbefinden von Schülerinnen und Schülern verbunden.
Ungesunde Ernährung, Bewegungsmangel, Leistungsdruck und Stress, Reizüberflutung, auseinanderbrechende (instabile) soziale (familiäre) Strukturen… - die Liste der negativen Einflüsse auf die heutige kindliche Entwicklung ist lang. Sie beeinträchtigen Kinder in einer gesunden Entwicklung und wirken sich damit auch negativ auf ihr Wohlbefinden sowie ihre Lern- und Leistungsfähigkeit aus.
Dem gilt es Rechnung zu tragen. Deshalb verstehen wir Gesundheitsförderung und Prävention als wesentliche übergeordnete Aufgaben schulischer Bildung. Insbesondere im Hinblick auf die Nachhaltigkeit und mit dem Blick auf „lebenslanges Lernen“ haben wir uns zum Ziel gesetzt, „Gesundheitsförderung“ grundsätzlich im Schulleben zu verankern.
Kinder verbringen viel Zeit in der Schule. Ein Großteil der Kinder unserer Schule verbringt ihre Zeit bis in den Nachmittag hier. Schule ist längst über den Lernraum hinaus zu ihrem Lebensraum geworden.

 

Mit unserem schulischen Ganztagesangebot reagieren wir auf die Veränderungen innerhalb der Familie und der Gesellschaft.

Das Angebot der GGS Am Reichenberg bezieht sich daher auf unterschiedliche Handlungsfelder

 

  • Unterricht: Fördern und Fordern
  • Soziales Lernen und personale Kompetenz
  • Bewegung und Sport
  • musisch-kreatives Handeln
  • Wertorientierung und Gemeinschaft

 

Die OGS geht deutlich über den Betreuungsgedanken hinaus und macht altersgemäße und abwechslungsreiche Gemeinsam ist es uns wichtig, die Gestaltung der Schule zu einem Lebens- und Erfahrungsort über den Unterricht hinaus voranzubringen.
Vor allem möchten wir eines: dass sich die Kinder den ganzen Tag in der Schule wohl fühlen können. Und dazu gehören Angebote, in denen Kinder Herausforderungen und Anforderungen finden mit der gleichen Berechtigung wie selbstvergessenes Spielen, Rückzugsmöglichkeiten und "Kuschelecken".

 

Ursprünglich angeregt durch die Teilnahme am Projekt „Unterwegs nach Tutmirgut“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung mit den Aspekten „Ernährung“, „Bewegung“ und „Stressregulation“ hat die Auseinandersetzung mit der Gesundheitsförderung bei uns längst eine erweiterte Dimension erreicht. Nach der Zertifizierung als „Tut-mir-gut-Schule“ im Februar 2012 hat insbesondere vor dem Hintergrund unseres Schulentwicklungsvorhabens „Inklusion“ ein weitergehendes Nachdenken über die Bildungsqualität / Gesundheitsqualität und deren Förderung an unserer Schule eingesetzt.


„Eine gute gesunde Schule ist eine Schule, die Unterricht und Erziehung, Lehren und Lernen, Führung und Management sowie Schulkultur und Schulklima durch geeignete Maßnahmen gesundheitsförderlich gestaltet und so die Bildungsqualität insgesamt verbessert.“

 

(www.bug-nrw.de/das-landesprogramm/landesprogramm/konzeptionelle-grundlagen/index.html)

 


Diesem Anspruch wollen wir gerecht werden. Er spiegelt sich u.a. in folgenden Bereichen wieder.


1- Gestaltung der Schule als Lern- und Lebensraum
2- Bewegung
3- Ernährung
4- Schulklima
5- Übergänge